DORIS MENSE

Heilpraktikerin für Psychotherapie

ENTSPANNUNGSVERFAHREN

In meiner Praxis biete ich beide Entspannungsverfahren i.d.R. nicht als Gruppensitzung an. Falls Sie allerdings als Paar, als Familie oder gemeinsam mit Freunden eine Sitzung buchen möchten, sprechen Sie mich bitte an!



In unserer modernen, schnelllebigen Zeit vergessen wir zu leicht, unserem Körper und Geist genügend Zeit zur Regeneration zu geben, obwohl fast jeder das Gefühl kennt, überfordert zu sein, hektisch und nervös auf die Umwelt zu reagieren.

Das Wort STRESS ist in aller Munde und jeder weiß, dass zu viel Stress auf unterschiedlichste Weise krank machen kann. Diese ständige Anspannung spüren wir nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Wer kennt nicht das Gefühl, dass sich in stressbelasteten Situationen  "alles zusammenzieht"...?

Mit Hilfe der Entspannungsverfahren wie dem "Autogenen Training" oder der "Progressiven Muskelrelaxation" können wir einen Ausgleich zu dieser Anspannung bewirken.

Die Entspannungsverfahren sind einfach zu erlernen und praktisch überall einsetzbar.

Werden Sie gut gelernt und regelmäßig geübt, kommt es zu vermehrten Erholungsphasen, die uns seelisch und körperlich gut tun und Krankheiten vermeiden. Dieses wurde bereits in vielen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.


Da es auch bei Entspannungsverfahren einige Kontraindikationen gibt, halten Sie vor der Sitzung bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Therapeuten,

 

 

 AUTOGENES   TRAINING

nach Johannes Heinrich Schultz 

Das Autogene Training (AT) wurde bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts von dem deutschen Psychiater und Psychotherapeuten, Johannes Heinrich Schultz, aus der Hypnose entwickelt.

Zur damaligen Zeit wurde in der Medizin viel mit Hypnose gearbeitet. Während der Hypnose-Sitzungen mit seinen Studenten beobachtete Schultz, dass diese unter der Hypnose auch einen tiefen Entspannungszustand erlebten. Sie selbst beschrieben diese Empfindungen dabei als "schwebende" und "strömende" Wärme im ganzen Körper.

Nach dieser Beobachtung leitete Schultz seine Patienten dazu an, sich selbstständig Empfindungen von Ruhe, Schwere und Wärme zu vergegenwärtigen. Tatsächlich ist es durch die Konzentration auf diesen Zielzustand möglich, Körperfunktionen zu beeinflussen und tief zu entspannen.

Menschen haben die Fähigkeit, sich Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen so lebhaft vorzustellen, dass sie körperlich darauf reagieren. Die Fähigkeit, eine bestimmte Körperreaktion durch konzentrierte Vorstellung selbstständig (autogen) herbeizuführen, ist die Grundlage des Autogenen Trainings.

In meinen Sitzungen vermittle ich die Unterstufe des Autogenen Trainings. Sie besteht aus 6 Übungen, die nacheinander Schwere und Wärme in Armen und Beinen, eine Beruhigung des Pulses und der Atmung, sowie Wärme im Sonnengeflecht und Kühle der Stirn durch Selbst-Suggestion hervorrufen.

Diese Stufe des AT dient ausschließlich der Entspannung, jedoch kann das Autogene Training bei regelmäßiger Übung auch vorbeugend gegen physische und psychische Krankheiten hilfreich sein. Die klinische Wirksamkeit wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen.

Autogenes Training kann jeder erlernen. Allein durch das Beherrschen der Grundstufe kann gelassener mit dem Alltag umgegangen werden, das Abschalten fällt leichter, ein allgemeines Wohlbefinden stellt sich ein.


Bewährte Indikationen z.B.

Kontraindikationen:

  • Ängste
  • Konzentrationsstörungen
  • Schmerzbehandlung
  • Stress
  • Reizdarm
  • Bauchschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Hormonelle Störungen 
  • und viele weitere Beschwerden
  • Psychosen
  • Demenz
  • Epilepsie
  • Bestimmte Herzerkrankungen
  • Kinder unter 8 Jahren



PROGRESSIVE   MUSKELRELAXATION

nach Edmund Jacobson

Der amerikanische Psychologe Edmund Jacobson beobachtete zu Beginn des letzten Jahrhunderts einen Zusammenhang zwischen muskulärer Anspannung und dem psychischen Wohlbefinden. Er erkannte, dass seelische Belastungen, aber auch Schmerz, Aufregung, Angst und Stress zu muskulären Verspannungen führen können.

Auf der Basis dieser Beobachtungen entwickelte er ein Entspannungsverfahren, das er "Progressive Muskelrelaxation" (PMR) nannte, hierzulande auch bekannt unter dem Begriff  "Progressive Muskelentspannung" (PME). Dabei handelt es sich um ein leicht erlernbares Verfahren, bei dem durch die willentlich, bewusste und abwechselnde An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht wird.

Die PMR/PME verbessert die Körperwahrnehmung und das Körperbewusstsein wird gestärkt. Die entspannenden Übungen können vegetative Prozesse beeinflussen und psychosomatische Beschwerden lindern. Die Durchblutung, und somit der Blutkreislauf, wird gefördert und gestärkt.

Nach einer längeren Übungszeit können Verspannungen im Körper gezielt aufgelöst werden. Durch die systematische Schulung der Achtsamkeit sensibilisiert die PMR/PME das Zusammenspiel von Muskeltonus, Lebensgefühl und Gedankenwelt und stärkt so die Fähigkeit, eigenverantwortlich zu mehr Ruhe, sowie seelischer und  körperlicher Ausgeglichenheit zu gelangen.


Bewährte Indikationen

Kontraindikationen

  • Kopfschmerzen
  • Muskuläre Verspannungen
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Funktionelle Magen- und Darmstörungen
  • Funktionelle Herz- und Kreislaufstörungen
  • Schlafstörungen
  •  und viele weitere Beschwerden
  • Psychosen (Wahn)
  • Massive Angstzustände
  • Hypotonie (niedriger Blutdruck)
  • Beschwerden der Wirbelsäule

        - Lumbago

        - Bandscheibenvorfall

  • Weichteilrheuma
  • Herzinsinsuffizienz
  • Aortenaneurysma





 


 


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